Donnerstag, 22. Oktober 2026

Yayoi Kusama

Der Grund für die Reise nach → Amsterdam war → Yayoi Kusama (im Folgenden: YK), eine der bedeutendsten japanischen Künstlerinnen der Nachkriegszeit (*1929, †2026). Ich kannte einige ihrer Werke, es hat mich aber nie interessiert von wem sie stammen. Wirklich aufmerksam wurde ich durch Heikes Beitrag mit dem → Buchstaben Y beim Foto-ABC! Die Polka dots (= Punkte) waren die Obsession von YK und ich liebe Punkte. Noch dazu hat Heike Fotos meines Lieblingsgetränks (eines davon darf ich mit ihrer Erlaubnis hier verwenden!) verlinkt und diese haben mich endgültig zum Fan von YK werden lassen!
Die Ausstellung in Deutschland habe ich verpasst und deshalb Karten für Amsterdam gekauft. Nach dem Frühstück haben wir uns auf den Weg 
zum Museumplein (Museumsplatz) gemacht, der nach den dort befindlichen Museen benannt ist: Van Gogh Museum, Diamantenmuseum, Mocomuseum, Rijksmuseum und dem Stedelijk Museum, in dem die Ausstellung von YK stattfindet und nicht zu übersehen ist.
Ich freue mich riesig auf die Ausstellung, schon beim Hinuntergehen sieht man eine Kunstinstallation. Es ist eine Freude, diese anzuschauen. Punkte und silberne Kugeln . . . beides absolut meins!
Silberne Kugeln liegen auch unter der Stiege.
Die Rolltreppe . . . was soll ich sagen? Wie für mich gemacht! Ein Bild in Fahrtrichtung nach oben
und ein Bild nach unten.
Oben angekommen geht es in Silber weiter.
Auch die typischen tentakelartigen Skulpturen sind schon zu sehen.
Ich habe von außen ein Fenster (links) fotografiert, bei dem ich innen
 (rechts) auch vorbeigegangen bin.
Im nächsten Raum fühlt man sich von diesen Tentakeln beinahe umarmt.
Sie sind nicht nur im Raum verteilt, sondern auch an der Decke und am Boden zu finden.
Spiegel sind bei YK ebenfalls ein Thema.
Eine Warteschlange hat sich vor dem Spiegelraum gebildet, in kleinen Gruppen darf man ihn betreten und nach 3 Minuten Aufenthalt verlässt man den Raum auf der gegenüberliegenden Seite. 
Wir lassen die Tentakel hinter uns und ich freue mich schon auf den nächsten Raum, der durch einen Vorhang zu erreichen ist. Aber das was ich sehe verwirrt mich total!!! Die Ausstellung von Yayoi Kusama ist zu Ende, an den Wänden finden sich Werke vieler anderer Künstler, aber für die bin ich ja nicht nach Amsterdam geflogen! Ich kann nicht beschreiben, wie enttäuscht ich war! Ich dachte zuerst ich hab was übersehen oder einen Hinweis überlesen, aber dem war leider nicht so! Auf dem Weg zum Museumsshop haben wir noch den Obliteration Room (Auslöschungsraum) von YK entdeckt.
 Der Raum ist zu Beginn der Ausstellung vom Boden bis zur Decke inklusive der Möbel komplett weiß. "Nicht berühren" ist unter normalen Umständen das strenge Gebot in Museen. Yayoi Kusama jedoch fordert das Publikum auf, die Grenzen des Kunstwerks selbst zu verschieben. Dies geschieht, in dem die Besucher Sticker mit bunten und verschieden großen Punkten, die sie beim Eingang erhalten, überall hinkleben dürfen.
 
Über den Zeitraum der Ausstellung verwandelt sich das vorerst weiße Wohnzimmer durch die Aufkleber in ein farbenfrohes, aber auch chaotisches Muster und dieses Muster löscht quasi den ursprünglich weißen Raum optisch aus.
 Die Bedeutung dahinter: Yayoi Kusama litt seit ihrer Kindheit an visuellen Halluzinationen, bei denen sie ihre Umgebung von Punkten und Mustern überzogen gesehen hat. Der "Auslöschungsraum" soll Yayoi Kusamas persönliche Wahrnehmung für andere erlebbar machen.
☼ 
Mein persönliches Fazit zu dieser Ausstellung:
60 Euro pro Person für zwanzig Minuten (inklusive Wartezeit um in den Spiegelraum zu kommen), die man insgesamt in dieser Ausstellung verbringt, sind eine Frechheit! Die Künstlerin Yayoi Kusama mache ich dafür nicht verantwortlich, ich mag ihre Kunst und wir hatten eine schöne Zeit bei unserem ersten Besuch in Amsterdam. Wenn wir alles zusammen betrachten und die Enttäuschung nicht zu groß werden lassen, waren es trotz allem zwei tolle Tage!
☼  
Liebe Grüße
11i
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Um die vielen Spams in den Griff zu bekommen, muss
DEIN KOMMENTAR VON MIR FREIGESCHALTET WERDEN
und ist deshalb nicht sofort zu sehen.
DANKE für dein Verständnis und deine Geduld!

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Zuerst hatte ich eine Idee.
Dann hab ich

♥ gebastelt,
♥ gekocht,
♥ gebacken,
♥ genäht,
♥ gehäkelt,
♥ geplottet,
♥ gelasert,
♥ fotografiert,
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und freue ich mich sehr, dass du dir Zeit für einen Kommentar genommen hast!
♥ Danke dafür! ♥

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